Gerd SomMER CaritAS LandShut = orgANIsierTES
VerbrechEn (bayrische MAfia)
Posted on
July
12, 2013 by
phatheya
So schickte sie mich gleich
am
nächsten Tag zum Caritas und so lernte ich
Herrn Sommer
in
seinem Büro kennen. Er sicherte mir zu
solange
die
Penne nutzen zu dürfen bis ich’was
gefunden hätte – obwohl das sicherlich nicht der Regel
entsprach. Sie wußten ja alle schon, was ich nicht ahnen konnte;
daß es in Landshut sehr schwer sein würde: Eine Bleibe zu finden.
Dann kam der berühmt berüchtigte Elfte September:
Ich wollte ins Internet-Cafe und sie sagten mir, daß es nicht
möglich sei…in NeuYork sei’was passiert. Ich hatte keine
Ahnung, was sie damit meinten.
Erst
in der Unterkunft merkte ich dann, daß
da’was nicht stimmt. Ich grüßte die Leute freundlich aber
keiner reagierte. Als ich dann in den Auffenthaltsraum kam
und
nochmals Hallo sagte; meinte einer nur:
Mensch halt’s Maul und schau’lieber hin!
Ich dachte, die schauten einen Film; dabei waren es
Nachrichten. Die Leute waren ganz aufgeregt: Der
dritte Weltkrieg beginnt…
Naja
am
nächsten Tag regnete es dann auch noch dazu;
so schien alles zu trauern.
Ich sprach mit dem Herrn Sommer und er bot mir an;
zeitweilig die Gegenstände in einer Aula
im
Hinterraum zu lagern. Man kümmerte sich also
um mich und’war bemüht, mich hier unterzubringen.
Jedoch nach nicht’mal einem Monat; sagte ich zur
Helga, beim allmorgendlichen Frühstück (auf ihre Kosten)
Das wird hier nix. In Wuppertal
hatte ich nach 3 Tagen schon eine Bleibe und hier tut sich’nichts.
Ich war
an
verschiedenen Orten in der Stadt, um mir
Objekte anzuschauen aber Arbeitslose wollten sie nicht.
Helga, ich zieh einfach weiter.
Die Zeit läuft gegen mich. In Regensburg gibt es bestimmt eher
Möglichkeiten und’is’ja auch nich’so weit weg von LA ‘komm’
Dich dann auch’mal besuchen.
Mensch ich kann doch nich’ die ganze Strecke
zurück!
Nach Bangkok
ging
es quer durchsLand und ich schickte der Helga
auch eineKarte von (GahnJaNa-BuRih) Kanchanaburi. Nach einem Monat
in Malaysia, verbrachte ich dann noch’mal einen’in Thailand.
Dies’mal wurde ich nicht krank und’dachte mir,
daß ich vielleicht demnächst durchaus länger bleiben könnte.
Ich wußte ja gleich
wohin
und am nächsten Tag
eine
herzliche Begrüßung durch die Helga. Dann
sah ich sogar die Ansichtskarte
an
der Pinnwand und’dachte mir’schon:
Na
da wird es vielleicht auch Neider geben. Ich sagte zur Helga:
Warum machst Du das so öffentlich? Die Karte
war doch (nur) für Dich bestimmt? Aber sie hat’sich hald
so gefreut und’wollt’es’zeigen.
Aber was soll denn der Sommer
dazu denken? Ich bin doch auf seine Unterstützung angewiesen!
Na der’hat das’auch gesehen und’sich
nur gewundert: Wie schafft er das nach Thailand?
Er kann natürlich kaum nachvollziehen, daß es nicht
mit einem
zweiwöchigen 3000
DM Urlaub auf Phuket (Pugäd) zu vergleichen
ist. Ich reiste mit 500 im Monat; allerdings sind 2000 insgesamt
ja
auch nicht grade wenig für einen’ der
jetz’obdachlos ist.
Mir war klar, daß dadurch ein neidvoller Konflikt
entstehen würde:
Der’lebt hier auf uns’re
Kosten und dann macht er sich’nen schönen Urlaub. Helga
gönnte es mir und’verstand auch, daß es die beste Lösung war;
anstatt
in
Obdachlosenunterkünften zu versauern. Und
sie kannte ja auch schon meinen
sehr
sparsamen Lebensstil – der Schlüssel zum
Erfolg.
Als ich zum Sommer ging: tat ich natürlich so; als
ob ich nicht wüßte, daß er es weiß. Dennoch fragte er mich:
Na
wo warst Du’gewesen? Achja in R und
N und dann auch noch F und wieder zurück. Daß es
vom
Flughafen noch weiter ging, wollte ich nun
dennoch nicht sagen. Das gefiel ihm wahrscheinlich auch nicht aber
er hätte mich ja dann auch ganz direkt fragen können, um sein
Interesse zu bekunden.
Für mich stand einiges auf dem Spiel. Er hatte die
Fäden in der Hand, um mir zum Seßhaftwerden zu verhelfen. Nun
ja, Du bist einfach so weg und somit brauchste meine Unterstützung
wohl nicht und ich wund’re mich jetzt, warum Du es noch’mal
versuchst. Also von mir kannste jetzt’nix mehr erwarten. Für den
kalten Monat geb’ich Dir kulanterweise noch’mal Zufluchtsrecht
in der Notunterkunft und wenn de bis dahin selber nix gefunden
hast, mußte weiter ziehen; Freising hat ja auch noch’ne Penne.
Ich will aber nich’nach FR
sondern in LA leben. Du hast mich schon verstanden!
So war ich dann wieder’mal vor vollendete Tatsachen
gestellt. So ein Mist aber auch!
Helga meinte: MachDir nix
draus! Wir helfen Dir schon. Hier biste immer willkommen – in der
Wärmestube.
Ich fand natürlich nix
und’mußte
so-mit’raus aus der Penne.
Was soll ich
denn jetz’nur machen? Na ich schlaf’einfach in meinem Zelt; ab
Mai geht das. Manch’mal konnte ich so-gar bei jemandem
von
den Essensstellen unterkommen und auch Helga
bot mir an, bei ihr zu schlafen:
Ach Helga –
Du weißt doch, daß ich den Rauch(er) nich’ab’kann;
aber’is’nett von Dir. Ich wollte auch niemandem zu nahe
sein und die Privatsphäre stören.
Dann bekamm der Sommer davon Wind und’meinte’
Is’der’immer-noch nicht weg? Und
so bekam ich die Vorladung: Du der Sommer
will’mal mit Dir reden:
Ich hatte Dir doch gesagt zu
verschwinden! Mir gefällt es aber in
LA und ich habe das Recht zu bleiben. Ich liege niemandem auf der
Tasche und’brauche Deine Hilfe’nicht’
Ooh doch: Du beziehst Geld vom
Arbeitsamt…Das steht mir ja
wohl’gesetzlich zu. Dann schlauchste
Dich durch (Essen bei den Klöstern) und
bettelst um Geld bei den Kirchengemeinden. Aber
das machen die anderen’ doch auch!
Wir wollen so einen wie Dich
aber hier nicht haben! Verstehst Du das nicht? Nein
das kann ich’nicht verstehen. Und so-mit wußte ich; da
ist jetz’jemand aktiv gegen mich.
Als ich dasHelga sagte, meinte sie nur: Vielleicht
solltest Du dann doch besser weiter-ziehen. Die’sind hier so. In
Landshut gibt es ja offiziell keine Armut und Toleranz
wird’klein’geschrieben.
Ich konnte das nicht akzeptieren. Es ist eh
schwer genug so zu leben. Ich störe eigentlich niemanden; bin auch
nicht kriminell, sondern imGegenteil: sehr friedlich. Und so ein
Sesselpfurzer hat mir doch gar nix zu sagen. Als freier Mensch kann
ich selber entscheiden, was für mich richtig ist.
Bei einem der Frühstücke
in
Helga’s Wärmestube hörten wir im Radio,
dann die Meldung, daß eineModeratorin
auch
dringend einen zweiZimmer-Wohnraum sucht und
man
auf diesem Wege versucht
für
sie’was zu finden; derweil schliefe sie imStudio.
Siehste’
nicht nur Dir ‘geht es so, auch anderen und die’ haben’ sogar
‘neAnstellung. Da war mir klar:
Ich brauch’keine
weit’ren Anstrengungen mehr in dieser Richtung zu unternehmen,
wenn die Lage so ist. Im August wiederholten sie sogar diesen
Aufruf. Die Frau fand einfach nix.
So-mit konzentrierte ich mich dann nur-noch
aufsGeldverdienen, um sicher über den Winter zu kommen.
Probleme nahmen’zu:
Ich stellte mein Zelt
auf
der Flutwiese auf und das wurde natürlich
auch tagelang beobachtet. Ich lag’schon im Zelt; da rief jemand
nach mir:
Hey Sie, kommen sie’mal’raus!
Ich schaute’
und
sah einen Abschnittsbevollmächtigten
Polizeihelfer mit Armbinde (dachte schon, da wär’einKreuz*drauf)
nebst einem Polizeibeamten. So mußte ich natürlich darauf
reagieren.
So-fort’abbauen; sie dürfen
hier nicht zelten! Wo steht denn das
geschrieben? In einer
Verordnung…entgegnete der Polizist…und
ausserdem kann’jederZeit von der Isar aus geflutet werden.
Sie wollen doch nicht in der Nacht
weggeschwämmt werden? Das leuchtete mir ein: Aber
wo soll ich denn da hin? Ist nicht
unser Problem. Verlassen Sie doch am besten die Stadt!
Die Stadt verlassen? Das kam mir’bekannt
vor. So zog ich in den Wald. Aber ich wußte, daß es so nicht mehr
weiter-gehen konnte. Als letzte Hoffnung
versuchte
ich es beim FranziskanerMönch und
tatsächlich verwehrte er mir den Zugang nicht.
Sie können gerne Ihr Zelt hier
im Klostergarten aufstellen. Da sind Sie sicher. Und so
bezog ich eine Kuhle am Ende, wo man es echt nicht sehen konnte;
wenn man nicht dort entlang ging – was ja eh nur für die Mönche
vorgesehen war.
Bei einem seiner Rundgänge bemerkte er aber, daß es
bei starken Regenfällen keine sehr gute Idee
wär’ und ich sollte mir vielleicht doch
besser noch’ne’and’reStelle’suchen. Aber aus
sicherheitstaktischen Gründen blieb ich dabei.
Der Sommer sagte ja selber
als
Vorwarnung beim letzten Gespräch:
Denken
Sie’daran! Der physische Schutz ist SEHR wichtig.
Als ich dann noch “Günther – den Radfahrer”
kennen-lernte, taten wir uns zusammen und ich schlief mit ihm
(getrennt natürlich) auf dem Boden des Klosterschopfes, was dann
später abgerissen wurde.
Dann kam die Jahrhundertflut von Sachsen
und
auch in Bayern war es spürbar mit’starken
Regenfällen. Ich erinn’re mich noch genau an jene Nacht; als es
mich aus dem Schlaf riß, weil ich schon im Wasser lag:
Bloß
schnell’raus hier. Ich konnte nur’meinen Schlafsack
retten; saß dann erst’mal auf dem Wiesnhang und’wurde
plitschnaß. Ich hab’geflucht:
Verdammte
Scheiße! Die Schnecken krochen schon an mir hoch. Ich muß
unter den Verschlag. Und so schlief ich dann dort
und
es sollte zukünftig meine letzte
Schlafstelle sein.
Am nächsten Morgen
sah
ich dann das volle Ausmaß: Das Zelt war halb
unterWasser und dieSachen schwammen drumherum. Ich legte alles auf
die Wiese
zum
Trocknen und’machte meinen täglichen
Rundgang.
Ich ging noch’mal
nach
dem Abendessen vom Mutterhaus
der
Solanusschwestern in Richtung Innenstadt
und
auf dem Wege rief mich einer
im
Vorbeigehen an. Ich muß es präzisieren: Er
stieß mich an!
Ey kennste mich nich’mehr?
Ich wunderte mich:
Nö’noch nie begegnet.
Der Mann kam mir gleich nicht ganz geheuer vor. Er nahm’seine
Sonnenbrille ab:
Und jetzt? Also
ich weiß wirklich nicht; vielleicht vom Essen im Kloster.
Ja genau;da-her kennen wir uns. Das
muß ab-er dann letztes Jahr imSeptember gewesen sein;kann mich
echt nich’erinnern.
Ich wollte dann auch gleich weiter, weil ich mich
in
seiner Gegenwart schon sehr unwohl fühlte.
Man konnte die kriminelle Energie schon sehr deutlich in ihm
spüren.
Tschuldige bitte aber ich muß
jetzt’weiter. Na dann sieht man sich
demnächst’mal öfter!
Ich mußte drüber nachdenken! Es stellte sich
heraus, daß er zwischenzeitlich
wegen
gefährlicher Körperverletzung im Landshuter
Gefängnis einsaß. Mir war der Mann einfach unsympathisch und ich
nahm mir’vor, ihm einfach aus dem Weg zu gehen.
Das war aber nicht so einfach. Wolfgang Engelmann
wohnte im Obdachlosenheim der Stadt, wo ich lieber nicht’rein
wollte und jetzt schon gar nicht mehr. Und er ging dann eben auch
immer zum Essen, um mich abzupassen.
Na Du frißt Dich ja auch
überall durch scherzte er zynisch.
Ja was soll man auch anderes
machen; ausserdem schmeckt es ja auch sehr gut. Haste
Recht.
Dann bemühte er sich, mir kumpelmäßig näher zu
kommen. Aber schon der erste Kontakt; gab mir das richtige Gefühl,
daß dieser Mann mir gefährlich sein wird.
Im Ursulinenkloster erzählte er mir, daß die
Kirche sowieso der größte Verbrecher sei und die
gut(dumm)gläubigen Leute nur benutze. Das könne schon sein
antwortete ich aber sie helfen ja auch den
Armen – wie uns. Also ich bin’froh, daß es so ist.
Du mußt noch’viel lernen
Junge!
Dann lernte ich
im
Seligenthaler Kloster zuMittag einen großen
Mann kennen, der’von Indien erzählte und mir sein Reisehandbuch
auslieh; ich wollte dann auch’wissen, ob India
für
mich vielleicht’neAlternative’wär’
DieserMann wurde’später
auf
derInsel selber zumGewalttäter (Messerstich
ausEifersucht) und’bekam2Jahre da-für; nahm sich da-nach
dasLeben. Mir gegen-über war er aber inOrdnung.
Während
unserer Gespräche hörte aber auch einer
gerne zu. Und so fragte mich der Wolfgang Engelmann dann auch’mal
so ganz nebenbei:
Na wo soll’s denn bei Dir
im nächsten Winter hingehen? Ach ich
weiß noch nicht so recht…überlegte kurz (kann unmöglich
TL
wegenSextourismus
sagen)
Vielleicht nach Malaysia? Das
machste richtig Junge sagte er
mit
Nachdruck und’verschwand.
Wenn Günther da war, fühlte ich mich’sichERer.
Aber selbst dann suchte er denKontakt und der Radfahrer war ja auch
ein weltoffener Mensch, der sich niemandem’verschließt.
Eines Abends
vorm
Schlafengehen sagte er aber zu mir:
Sei
vorsichtig mit dem; der hat Dich aufmKicker! Die Kumpelei ist’nur
vorgetäuscht.
Ich weiß Günther; ich
weiß! Aber was soll ich’machen? Am
besten ausmWege gehn. Ja wie denn?
Oder Du kommst mit mir.
Günther machte immer weite Touren und’entschied
sich dann
an
der Donau entlang zum Schwarzen Meer zu
radeln. So’was konnte ich nicht; ausserdem hatte ich auch
keinFahrrad und’mußte’dieGeldmittel für’denWinter
zusammen-bringen.
Nein ich bleib’hier
bisOktober. Landshut gefällt mir eigentlich und mit den
meisten’versteh’ich mich ja auch ganz gut.
So vergingen weit’re Wochen. Leider konnte
ich’nicht mehr zur Wärmestube, um mich zu waschen; weil ich
einmal zu spät kam undHelga mit ihrem Sohn
das
Fußballspiel Brasilien-England bei der WM
2002 sehen wollte. Sie war dann ganz harsch und’meinte:
Keine
Zeit jetz’fürWasserSpiele. Ich
mach’auch’schnell. Nein
suchDir’was’anderes! Da war ich’sehr
enttäuscht’und’fühlte mich
ohneKatzenWäsche
amWaschbecken mit anschließender
Überschwemmung (machte ich dann aber
mitFeudel
wieder trocken) sehr unwohl.
Ich zog entlang
bis
zumGericht und sah’denBrunnen. So kam
mir’dieIdee:
Ich könnte mich ja ganz einfach dort’duschen
und es ging’auch wunderbar. So blieb ich dann bei der Methode
mit
zeitweiser Abwechslung in der Isar und’fand
es’viel besser. Allerdings beachtete ich’nicht, daß
es’kein’sauberes Wasser’war und’so-mit erbärmlich
nachFisch stank.
Als Günther dann
überraschend
nach nur 2 Wochen wieder zurück kam, weil er
in BudaPest kein freies Essen bekam;war ich’heilfroh: da sich die
Lage schon zuspitzte.
Da gab es diesen anderen Günther – ein Alkoholiker
vom Obdachlosenheim / der meinte schon: Ich
stech’den’ab!
Und ein anderer Trinker meinte:
Dem’sollte
man’mal GlasScherben auf den Weg legen, da-mit er sich die Füße
auf-schneidet. Ich lief ja
in
der warmen JahresZeit immer’gerne barfuß.
Aber auch der gute Günther
mit
dem Rad konnte mir da’nicht mehr’helfen.
Eines morgens
beim
Frühstück im Ursulinen’ meinte WolfGang
Engelmann:
Hey Junge! Warum läufst Du’immer
so viel in der Stadt herum? Ich suche
Leergut und’geb’es dann imEinkaufsladen ab. Aah
ich sehe – Du weißt also schon’ wie man zu Geld kommt.
Naja’is’hald ein kleines Taschengeld.
Du ich hab’da’was für Dich. Du brauchst
doch bestimmt’einFahrRad. Naja
eigentlich nicht unbedingt, weil man ja alles in LA gut ab-laufen
kann. Quatsch’ mitFahrRad geht’s
doch viel besser;kannst’noch mehrGeld mitFlaschen’machen.
Paß’mal auf Junge! Ich hab’da eines für Dich. Nee,
nee; laß’mal ‘hab’keinGeld für so’was.
Is’geschenkt. Wir sind doch gute Kumpels.
Da müssen wir doch zusammen-halten. Ich wollte’trotzdem
nicht.
Jetz’enttäusch’mich ab-er
nicht Alter! Ich hab’es extra für Dich reserviert. Mensch
WolfGang – Du brauchst doch so’was nich’machen und ausser-dem
kannste mich ja auch vor-her’mal’fragen. Ich will es wirklich
nicht.
Da
wurd’er’ernst und’meinte:
Also
wenn de mich jetz’hier verarschen willst…Du kommst heute
nachmittag um 3 vor-bei; hier is’dieAdresse. Falls nicht,
dann#gibsProbleme!
Ich
er-zählt’es’gleichGünther und er wußte
so-fort:
Das ist eine Falle! Die’wollenDich
dort ab-passen. Ja sag’ich:
Und ich
war da auch schon’mal: ziemlich viel Gebüsch
und’kaum’neMenschenSeele. Ideal um
jemandem’neAbreibung’zu-verpassen.
Also
geh’da einfach nicht hin!
Mit den Worten:
Ey Du
Wichser;hast mich gestern einfach stehen lassen. Griff er
mir so-fort zum Hals.
Ey laß das sein; laß
mich los rief ich. Dann ließ er ab
und
kehrte sich um zu seinen Leuten.
Alle schauten zu und niemand sagte/Tat etwas; Selbst
Günther nicht. Alle schienenAngst zu haben. Und ich natürlich
auch. Beim Essen zitterten mir dann die Hände. Ich erwartete noch
einen weiteren Angriff abEr er beließ es da-bei. Immer-hin
riskiert er da-mit seinen Essensplatz. Dann zog er ab und Günther
verabschiedete sich
zu
meiner grossen Überraschung/Enttäuschung
von mir:
Du weißt ja; ich hab’ja
jetz’neFreund-in’und mit der’fahr’ich heute noch inUrlaub.
Übersetzt hieß es:
Ich hau’lieber ab und Du sollTest
dasSelbe tun. Also paß’aufDich’auf!
Als dieSchwester’kam, berichtete ich gleich von
demZwischenfall und sie meinte: ich solle ihr den Mann beim
nächsten mal zeigen; der’bekommt
dannHausverbot. So’wasDulden wir’bei
uns’nicht.
Ab-er das’ja auch Quatsch dachte ich mir’
Ich kann doch nich’ in seinem Beisein mit demFinger auf ihn
zeigen. Dann hat er ja wirklich einen Grund.
So entschied ich mich erst’mal
zur
Polizei zu gehen. Auf der Wache
schilderte
ich die Tat und der Polizist meinte:
Das
ist nichts Schlimmes. Da machen die’
keine
Anzeige’wegen.
Ja abEr er griff mir
doch an den Hals (Würgen)
Ja das darf
er natürlich nicht. Also gut, der Herr Engelmann ist ja hier kein
unbeschriebenes Blatt. Wir werden ihn deshalb’mal vor-laden und
ihn nochmals’belehren; ansonsten geht er wie-der ab…
Das’war dann
für
mich schon’mal befriedigend.
Auf dem umWeg
zurück
zurStadt kam er mir dann entGegen. Ich
erwartete wie-der’was abEr er meinte nur:
Tschuldige
wegen gestern;war auf180 Ich ab-er informierte ihn ganz
formell:
DiePolizei wurde bereits inKenntnis
gesetzt…
Was hast Du? Ja
das hab’ich;bekommst’ne’vorLadung und das Kloster weiß auch
beScheid. Ich sageIhnen Herr Engelmann; fassen Sie mich zukünftig
nie wie-der an und gehen Sie mir besser aus dem Weg! Ach-so,
na dann. Du willst es also nicht anders? Bis dem-nächst dann’mal
wie-der! Ich hoffe nicht Herr
Engelmann;is’besser für uns beide. UndGing dann einfach
weitEr.
Weil ich doch mit mehr Angriffen rechnen mußte,
besuchte ich noch
einen
RA und dieser setzte’einSchreiben auf; in
dem WolfGang EngelMann auf-gefordert wird, jeglichen KonTaktversuch
zu-vermeiden; anSonsten hätTe es strafrechtliche Konsequenzen.
Da-mit wollte ich den Fall ab-schließen und Recht
überUnrecht’walten lassen.
DasGegEnTeil war dann derFall. Er wurdeTatsächlich
vor-geladen&belehrt
und’kam des-halb
zum
AbendEssen insMutterHaus zusammen mit dem
fiesenGünther. Es er-schien mir später, daß alle schon wußten:
wann und wo es passieren würde. Denn als ich vomGerichtsbrunnen
mich
auf-machte zum Solanus’ traf ich auf dem
Weg (wie so oft) den alten Norweger-Freund. Ich nenne ihn’so,
weil mir seinName’nicht mehr ein-fällt und’er imSommer immer
nach Norge verreiste. Normal’ hatte ich ein recht gutesVerhältnis
zu ihm. Er trank’mal ganz gerne ab-er noch inMaßen und einmal
sind wir auch auf
dieDult
geGangen.
Als er mit mir dann dieStraße hin-aufGing, meint’er:
Ich wünsche’einen guten Tag gehabt zu
haben. Ja’wünsch’ichDir natürlich
auch. Nein Du verstehst mich nicht’
ich betone: gehabt
zu haben. Dann Ging mir’einLicht auf / Tat ab-er’so als
wenn das alles’normal wäre.
Wir saßen schon amTisch, da kamen die
beidenVerbrecher’herein. Als’dasEssen’kamGings dann’los:
WolfGang
zu
meinEr rechten’sprach zuGünther (links von
mir sitzend)
Du Günther; kannste
Dir’vor-stellen: Da gibts einenVerräter unter uns. Mmh-ja
das weiß ich. So ein richtig-es
VerräterSchwein! Den könnte man
ja’ab-stechen. Ja vielleicht sollte
man das’tun?
Beide ignorierten mich da-bei; die anderen hörten
mit zu. Ich konnte nicht mehr richtigSuppeEssen, weil dieHände
vor
lauterAngst zitterten.
Günther meinte dann: Na dann
schlag’doch einfach zu! Nein nicht
hier; das machen wir draußen. Im Knast wär’der’schonTot.
Ich schiß mir bald in dieHosen. Die
Situation’schien’unausweichlich. Ich
sah’nurNochEineMöglichkeit: DasSchreiben vomAnwalt’
SieGingen dann alLe’raus und’warTetEn. Sollte
ich vielleicht dieSchwestEr in-formieren? Ab-er
niemand öffnete dieTür’ und dann rief man mich schon von
draußen: Ey willste nich’raus-kommen oder
was’ ‘hast wohlSchiß? Ich stand dann auf, nahm
dasSchreiben’ undGing nach draußen. Hier
Herr EngelMann; lesEn Sie das’erst’mal, bevor Sie vielLeicht
EiNenFehlEr begEhen!
Er laß es’nur an:
Was? Ein
Rechtsanwalt. Aha! SoEiner also. Na dann hat erEs’ersRecht
verdient. Er über-gab dem Nebenmann dieDokumente und’schlug
so-fort zu – 3 FaustSchläge hinter/ein-an\der / mitten
insGesicht imKiefernbereich. Dann über-nahm ich die Initiative;
zog ihn amPferdeSchwanz…
Laß’mich los!
…und nahm ihn
in
den Schwitzkasten. DerMann war ab-er soStark,
daß ich ihn kaum nach unten drücken konnte. Niemand’griff’ein.
Dann rief ich dieSchwestern um
HILFE-Hilfe
und’sah auch noch, daß sich dieGardine bewegte. Ab-er
dieTür öffnete sich’nicht. Dann verliessen mich dieKräfte,
weil dieAngst doch sehr groß war; er’befreite’sich’
und’schlug mir noch2mal insGesicht – so-daß meinKopfGegen
dieHausWand knallte. Das’reichte dann’erst’mal.
SieGingen von danNen und’nahmen auch
meineDokumente’mit.
Dann erst kam dieSchwester’raus und’fragte: Was
ist passiert? Warum kommen Sie’erst
jetz’ die’ham mich’verprügelt und Sie helfen’nicht.
Ich hab’die anderEn Schwestern imHaus gesucht.
Denken Sie etwa; dieLeute hätten IhNen
etwas’getan? Rufen Sie jetz’wenigstens diePolizei’
IchGing mich’derweil
in
derBade-WanNe Duschen, weil
ichTatsächlich-AngstKöttel in derHose hatTe.
Sie / die Polizei will nicht’komMen.
Was – warum wolLen die’nicht’komMen?
Die’müsSen’komMen! Nein – Sie fragten’nur:
Sind dieTäter schon weg? Ja dann brauchen
wir keineStreife’schicken. Ab-er ich
weiß doch wo sie sind – im obDach-LoserHeim. Rufen sie’bitTe
noch’mal an! Nein ich kann da nicht imMer
an-rufen. Am bestEn ist: Sie Gehn dortSelbEr’hin.
Okay’vielEn Dangk*für dieUnterstützung.
Danken’SieEsGott! JAja
und tschüß.
So bin ich vor-her’erst’mal zumArzt und’hab’es
mir attestierEn lassen: Rötungen und PrelLungen in der
unterEn Gesichtshälfte.
Da-mit bin ich dann auf diePolizejDienstStelLe*
DerEngelMann hat’wiedEr zu-geschlagen; hier
is’das ärztliche GutAchten.
Ja – was war denn da der
Anlaß? KeinAnlaß-purerHaß.
Na also EiNen Grund wird es da-bei ja wohl
schon’gebEn haben. Was machen SieEigentlich hier? Komische
Frage. Warum sind sie’arbeitslos?
VielLeicht sollten Sie liebEr wo-anders hin-gehEn. Da war
mir klar, daß diePolizej*auch’ein-geweiht war. Ich
sagte’nurNoch: Hier / bearbeiten
Sie’denFall. DerAnwalt ist auch schon ein-geschaltet und es kommt
vorsGericht. Ach-ja – eine BitTe hätTe ich da’noch: Da ich
keine sich#reBleibe mehr habe…meinVersteck haben sie’auch
schon aus-spioniert; ich konnte des-halb nachts kaum noch schlafen
und wappnete mich fürEiNen überFall…könNen
Sie mich vielLeicht hier inSchutzHaft NehmEn? Er wollte 40
EUR da-für. Na dann such’ich
mir’liebEr’was an-derEs.
So verschwand ich von derSzene ab-er ich konnt’es
nicht bei der Ungerechtigkeit bestehEn lasSen. Es mußte noch
etwas’geschEhen.
Ich wußte jetz’ daß ich demKreisLauf derGewalt
nichts
mehrEntGegEn/zu-setzEn habe und es
nurNoch’schlimMer’würde. Es’macht#einFach’keiSin’ Ich
muß hierTatsächli’weg. EntwedEr wiedEr nach N oder zu meinEr
MutTer nach SP Sie hatTe mich ja gesucht’und’gefunden. DurchDie
ob-erSchwest’ Lioba
stand
ich mitIhr inKonTakt und sie wollte mich
wiedEr sich-er bei sich Haben. Ich mach’abEr gern’meinEigenEs
Ding und nur imNotFall…und der war’jetz’gebEn. Im letzTen
Brief deutEte ich schonProblEme an. Wenn ich dannAb-er gehEn
würde;nicht ohne’einDenkmal zu-setzEn.
Ich muß es
den’heim-zahlEn. AbEr wie?
DerEngelMann is’zu stark. DenGünther könnte
ich amGerichtsbrunNen ab-pasSen und mitEiern bewErfen
un’dan’einFach weg-laufen. Das’wär’ein gaudy.
Der’is’nämlich
derHaßprediger
von Unten. Ab-er da sich
Hier
ja durch-ausAuch einSystemEr-ken’läßt,muß
es’auch nochEiNen an-derEn SchreibtischTäter gebEn. Der’hält
dieFäde’in derHand. Mir war so-fort klar:
Es ist der SomMer
vom Car-itAs’ IchHatTe’er-fahrEn, daß er sich auch um die
StrafGefangen’kümMert und so-mitIst es’gut möglich, daß er
denEngelMann auf mich gehetzt hat. Sie kannten sich al’so
vomKnast her. UndDer WolfGang
als
hartEr Junge war ja mehr drinNen als draußen
und’hatTe-Auch
keinProblem‘wiedErRein zu-gehn*
Also sollte ich dem SomMer doch
auch’ein’besuchAb-statTen und’vielLeicht’mitEiern bewerfEn:
HalLo Herr somMer; ich wol’te IhneNur’sagen, daß
ich jetz’berEit-BinLAzu-verlaße’und’mich nurNoch da-für
beiIhNen bedangken*
Ab-erAuch das ließ ich’liebEr sein, weil sie
(Staatsgewalt) mich dannEventuell festSetzEn könnten.
So machte ich meinEn letzTen Tag: Morgens
zumArbeitsamt
ab-meldEn. Auch von dort gab esSchonProblEme, daß ich nicht mehr
vermitTel-bar sei und’keine feste anSchrift hätTe. DannFrühstück
wie
imMer imUrsuliNen-Kloster. Ich fürchTete
schon jemand’
von
derSippschaft zu trEfFen ab-erEs’wa’ruhig.
Der Sepp meinte nur:
Ich verstEh’gar-nich’
was’diGegEnDichHaben. DuTust doch nie-man/dem’was. Ja
vielLeicht’geradeDes-halb. AbEr es
Is’naTürLich’nurHaß durchNeid.
MitTag-EsSen imSeligEn/Thal-er KlostEr und da waren
dannAuch dieKonsOrten wiedEr / ohneEngelMann. DerEineAlki grinste
nur dreckig und ich war ja
mit
derGesichtsSchwelLung nich’so gut drauf.
EsTat nochNeWoche’weh. Im-EsSensRaum schlug er mir dann dieKapPe
vomKopf. IchHatTe dieGabEl scho’inDerHand’und’schrie’
Ey
laß das’ Du ArschLoch ab-er ich kon’te nicht
über
denTisch langen Sonst’hät’es’was
gesetzt. Auch wennEs mein letzTes mal dort sein würde,wollte ich
di’großeAktion
imMutTer-Haus
der SolanusSchwestEr’nich’versauEn.
ErIn-formiErteDan’di’an-derEn:
Ey
der’is’im’er-noch da! MüsSen wohl jetz’nochHärt’reGeschütze
auf-fahren.Eng-elMan’ha’teAbEr*wohl’kaineLust’mehr.
IchGing dan
Nach’demEsSen
zumMutTer-Haus und sagte zuSchwestEr Lioba:
Ich
hab’mich’entschi’de. Es macht ke’sin’mehr. Ich geh’zu
meinEr MutTer.
Ja das’ist’gutSo.
Da sindSie dann’gut auf-gehoben. Sie gab mir meiNen
Rucksack her-aus
und’so-gar
noch150EUR für das ZugTicket, ob-wohl
ichEiGentLich’nur30bräuchte
fürsWochenEnd’
Ich dachte mir:
Aha’sehr nett’ ab-erEs
istAuch, um absolutSich-er zu-gehn* daß ich
au’wirklichAb-hau’ DiesEn-Gedangk’würde sie mir
noch übelNehmEn.
16UhrGingIch dan’langSamLos – Hoch#zumSolanus’
DerNorweg’kamAls’erstEs und’machte gleich’dumMe-BemErkuNgen:
Na haßte’imMer-noNichGenug? Ey
paß ‘malAuf…ich standAuf und’streckte dieFaust-Aus.
Di’gute-alteSchwestEr zog sich gleich zu-rück und rief Lioba:
Die wolLen sich schon wiedEr prügeln!
Du kannst gernEin’paAr auf dieGoschn*haben.
Dann kamLeoba und’warnte mich: Ich dachte
Sie würde’nicht mehr komMen. Ich kann IhNen da jetz’nicht
mehrHelfEn. Wir’wollen hier’keinÄrger’ Na
/ ich will doch nur dasAbendBrot nochMit-NehmEn un’dan’zumBahnHof’
Al’so gut und sie meinte zu
alLen: Hier gibs#keinStreit’
Sonst’gibs#keinEsSen mehr!
Dann kamen
die
an-derEn’ komisch…da waren Leute da-bei,
dieIch nie zu-vor gesEhen hab’
un’derEine’trugEinMesSer’
so nahm ichIhn#insVisIr. Er’saßAm an-derEnTisch und es wurde
richtig vol’ Ich mußteMir’nochNe’gute ausGangs-position
sichern ab-erSchwestEr Lioba ha’te schon vorGesorgt
undEiNen-Geistig’gesTörtEn#im#gar-tenAuf-gestellt. An
de’ka’man#
zurNot
nicht vor-bei / ein richtGer-Bär. Ich wol’teWenigstEns, daß
dieAusGangs-Tür#nicht verschlosSen ist Sonst’kom’ich nicht
schnelGenug weg. Ich brauch’den vorSprung. So stand ich2malAuf,um
zu-schauen und’machte dasTor wiedEr auf;sagte zu ihm:
Da
komMe-Noch’welche ob-wohl wir’schon PropPe-vol’waren.
Dann kam derSupPen-Topf herEin. JedEr nahm sich’was.
Der Norge-mann saß’ganz bravNebEn mir undGünther’mirGegEn-über.
Der MesSer-stechEr amTisch Hinter mir. Ich dachte mir’kurz.
Ich
könnte doch demGünther diSupPe’übernKop’schütTen. Als
ich dannAbEr-MaiNen-TälLer vol’machte und EiNen /LöfFel’
nahm, wurd’mir klar:
Nein / das’geht nich’ ‘is’viel
zu heiß. Ich darf IhNich’ verlEtzen. AufgerEgt war ich
natürlich un’dachteDan’
VielLeicht sol’te ich auch ganz
darAuf verzichtEn ab-er dan’hörte ich den MäsSer-stäch’
mit
ein’mal brülLen:
Ey
Oalder, hald jetz’endlich dein dumMesMaul! Er meinte
da-mit den
jung’droGen-süchtigen
NebEn Günther / derDan
3Jahre’spätEr
an’er überDoSis*västarb. Da’war mir’klar:
Gefahr
inVerzug! DerMann hat wirklich ‘was Aufm Kerbholz;kommt
hier’dasErste mal und’spieltScho’denBoß.
Nach demHauptGang kam’nochKuchen und dann wußte
ich:
Das’ist es! Als dieSchwestEr wie-derReinGing
über-nahm
ich dieIniTiative und’fragteGünther:
Na-AuchEinStückche’ undEr
antworTete:
Mmh joa…ich nahm
den’ganzGlas-TelLär-Hoch und’warf ihm denKuch’zu:
Da
hast Du…DerKuchen klebte LeidEr ein bißche’amTelLer;
esGing auch’wasAn dieWand und zu’deNachbarn.
Jetz’warEsAb-erZeit’schnel’zu-reagiErn*
DerTälLEr*knallteAufnTisch…
ichHatTe
mir’schon’zu-vor denStuhl zu-recht
gerückt, da-mitIch’züGig-EntweichEn kan’
‘so
lief Ich’schnel’raus AbEr
derMeß’stech
StandSo-fortAuf
und’schrie
EY Ich ran’te#zumTor
und’sah denKörperKlaus-mit demRückEn zu mir. So kon’te
ich#durchsTor huschen und lief’diStraße’runtEr. Dann drehte
ich mich noch’mal um und’sahSie amTor
stehEn;zeigte’dannDenStingkeFingEr und’ran’te’weitEr. Mir
fiel da-bei fast’diHose’runtEr…Bund war schon lose –
kaineKordEl*mehr#zum#fest-ziEhen.
Der’standSchon da und ich bin’einFach nurRein’
ohne weNigStens
denFahRer
noch’mal zu-fragen. Und zuMeinEMunGlück fuhr er in
di’falscheRichtung – au’noch direkt#amGericht vor-bei; denWeg
kreuzEnd’ wo die hartenJungs#zumHeim gehEn. Ich machte mich dann
aufmSitz
ganz klein abEr’sahAuch nie-man/den’ Auf demRückweg
noch’mal
da’selbe’ Ich sahEiNen
gutLeidEns-geNosSen’undEr verstandSo-gar
durchDi’Scheibe’
IchHauAb-nachMalAysia. Auch diesEr
Mann wurde
Dan’spät-er#zumOpfer
#imSeligEn-Thal’durchDenMäßr*stechEr
ab-er diEs’mal wirklich#amHals und so-miTraut’er sich
au’nich’mehr da-hin. So werdEn-DiLojte’vä*tri’be’
DiGute’insKröpfche’un’di’schlecht’insTöpfche’
So is’datLebEn…
Dann kam ich beimBahnHof an und siEhe da: Dort waren
sie…sieSaßen auf derBangk*
vorm#einGang
und’wartEt-en’auf jemand’ Ein-er hatTe
so-gar’neBaseBall-Keule’ und sie*trangkEn-Bier. Ich kon’te
al’so nicht aus’steigEn undBlieb’einFach sitze’ zumGlück
sahenSie mich nicht, weilIch mich recht-zeitIg wiedEr duckte. Ich
wol’te’unbedingtMit demZug weg. DerBus fuhr dann
entlangEin-erStraße
hintEr demBahnHof un’dort stiegIch
danAus…vor-sichtig’de’tunNelEntlang;manMußte’mitAlLem*rächne’
abEr dort war
#zumGlück
Niemand. EiNen fahrSchein kon’teIch mir
ab-er
Am-SchaltEr
unmöglich kaufen und’macht’es dan’imZug. Man’ war ich
froh, als derZug los-fuhrUnd ich’deBahnHof’verließ.
Zuhause
bei
Muttern ließ ich es mir erst’mal wieder
gut gehen. Ich hatte sie ja 6 Jahre’nicht gesehen. Meine
Schwester war’schon eine Jugendliche. Und mit meinem Bruder bin
ich’barfuß durch die Gegend und ich brachte
ihm’dasFlaschenSammeln’bei.
Ich wollte ab-er de’noch diSache’verNünftig
ab-schließEn; war ja’noch in brieflichemKonTakt mit der
SolanusSchwestEr Lioba. Allerdings bezeichnete sie mich dann
letzTenEndes als’verRückt und ich schrieb’ihr nur zurück:
VielLeicht sind Sie jaAuch’verRückt mit Ihrem Irrglauben.
Über den Rechtsanwalt
erwirkte
ich dann die Anzeige des Falles und erst nach
6 Wochen
bekam
ichPost von der StaatsAnwaltSchaft, daß das
Verfahren ein-gestellt wurde;
weil kein öfFentlichEs
InterEsSe’bestEhe und ausSer-dem
gab
doch der EngelMann bei der polizeiLichEn
VerNehmung an:
Der’hat so
er-bärmlichGestungkEn daß er’gar nicht anders’konnte.
”’
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